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Gruppenabend-Thema: Möglichkeiten der Vorsorge

- Die Patientenverfügung -

 
Vielleicht liegt es am Beruf meiner Lebensgefährtin, sie ist examinierte Altenpflegerin auf einem Wohnbereich für Demente, oder ist es die Tatsache, dass die Todesfälle in der Verwandtschaft und im nahen wie fernen Freundes- und Bekanntenkreis zunehmen. Jedenfalls kam ich an den Punkt, mich mit meiner eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen.

 



Irgendwann wird die Zeit kommen, in der ich nicht mehr für mich selber sorgen und entscheiden kann, dann muss ich meine Hände vertrauensvoll in die anderer legen und loslassen. Das kann in Folge von Krankheit, eines Unfalls oder Alter der Fall sein. Dies alles lässt sich kaum beeinflussen und ich kann letztendlich nichts daran ändern.

Worauf ich aber Einfluss habe, ist die Art und Weise wie mein Sterbeprozess verlaufen soll – Was will ich zulassen? Wo setzte ich Grenzen? Wie will ich behandelt werden?


Ich durchstöberte das Internet und fand die Ergebnisse so interessant, dass ich sie an einem Gruppenabend vorstellte. Im Großen und Ganzen war der Vortrag wie im Diagramm unten aufgebaut, wobei der Schwerpunkt bei der Patientenverfügung lag.

Eine Patientenverfügung (PV) ist eine Willenserklärung für den Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit im Krankheitsfall. Hier bietet das Internet viele kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken und Ankreuzen. Es besteht auch die Möglichkeit seine eigene, ganz individuelle, PV zu erstellen. Hierbei hilft ebenfalls das Internet.

Wem das zu unsicher ist, sollte sich an seine Gemeinde oder den Hausarzt wenden.

Ich selbst habe mittlerweile eine PV und es hat mich einiges an Kraft gekostet. Antworten auf Fragen zu finden, ob ich wiederbelebt werden möchte, künstlich ernährt oder die Flüssigkeitszufuhr verringert werden soll, wenn ich mich unmittelbar im Sterbeprozess befinde, waren nicht leicht zu beantworten. Hierbei half mir das intensive Gespräch mit meinem Hausarzt. Mit der Vorlage einer PV aus dem Internet ging ich zu ihm und  wir arbeiteten Schritt für Schritt alle Punkte der PV gemeinsam durch. Dies war sehr hilfreich und beruhigend für mich.

Ausgesprochen wichtig war auch der Austausch mit meiner Lebensgefährtin, die letztendlich meine Entscheidungen mittragen und gegebenenfalls später, wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin, durchsetzen muss.

Mir ist nicht daran gelegen, euch zu einer Patientenverfügung zu überreden, aber das große Interesse der Gruppenteilnehmer und die rege anschließende Diskussion hat mir gezeigt, dass grundsätzlich das Bedürfnis besteht, auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein.

In diesem Sinne – Meine Patientenverfügung liegt griffbereit bei mir zu Hause und in Kopie bei meinem Hausarzt und das gibt mir ein gutes Gefühl…

  B. B. – BKE Lippstadt



Vereins-Tagesseminar 2013

 

Thema: Alkohol und Sexualität. Wie sehr beeinflusst die Droge Alkohol das Sexualleben?

 

Am Samstag, den 15.06.2013 fand unser alljährliches Vereinsseminar statt. Jens konnte es einrichten, dass das Sankt-Josef-Haus in Liesborn seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und sich um unser leibliches Wohl sorgte. Hierfür ganz herzlichen Dank.

Die Gruppe der interessierten Teilnehmer war bunt gemischt. Männer wie Frauen, Betroffene als auch Angehörige fanden sich zu diesem nicht ganz leichten Thema ein.

 

 - Die Teilnehmer beim Vereinsseminar des BKE Lippstadt -

 

Alkohol und Sexualität! Dieses heikle und oft tabuisierte Problemfeld wurde von unserem stellvertretenden Vorsitzenden, Bernd König, ausgearbeitet und zu Beginn durch einen einleitenden Vortrag inhaltlich strukturiert. Hierbei war es Bernd wichtig, klar zwischen Liebe und Sexualität zu unterscheiden. Für die anschließende Diskussion und Erfahrungsaustausch zeigte sich dies als besonders hilfreich.

Von Beginn an herrschte eine rege und offene Gesprächsatmosphäre, sodass wir mit der Zustimmung aller TeilnehmerInnen auf Gruppenarbeit verzichteten und in der Großgruppe den Nachmittag verbringen wollten.

Grundlegende Fragen waren:

·      Wie habe ich Alkohol und Sexualität in meiner nassen Zeit gelebt / erlebt?

·      Welche Funktion hatte der Alkohol für die Sexualität?

·      Wie veränderte sich die Sexualität im Laufe der nassen Phase?

·      Wie erlebe ich Sexualität mit einem nassen Partner / einer nassen Partnerin?

·     Wie gehe ich heute mit meiner Sexualität um? Was hat sich geändert?

 

Es entflammte ein intensiver Erfahrungsaustausch mit vielen bewegenden Erlebnissen und einigen Anekdoten, bei denen auch herzhaft gelacht wurde. Wichtig war das Gefühl der Gemeinsamkeit im Sinne von „Ja, bei mir war das genauso!“ oder „Den Streifen habe ich auch hinter mir!“. Jeder fühlte sich mit seinen Ängsten, Sorgen aber auch Peinlichkeiten in der Gruppe aufgehoben und beschützt.

Ich glaube, jede Gruppe, die sich an dieses Thema heranwagt, wird ähnliches erleben. Man lernt jeden einzelnen seiner Gruppe auf eine neue Art besser kennen und wertschätzen. Es kristallisiert sich ein zutiefst verbindendes Vertrauen heraus.

Wenn überhaupt so etwas wie ein Fazit aus diesem Seminar zu ziehen ist, dann vielleicht diese:

Eine glückliche erlebte und gelebte Sexualität in der Abstinenz ist mit der eigenen und der Gesprächsbereitschaft der Partnerin /des Partners verbunden. Wünsche, Ängste und Grenzen sollten möglichst klar benannt werden.

Es ist wie ein neuer Anfang, ein Herantasten auf Augenhöhe.

 B. B.  (BKE-Lippstadt)

 



Gemeinsamer Gruppenabend (Angehörige und Betroffene)

Gastreferent Dr. Holzbach

Am 24.04.2013 durfte die Ortsgruppe Lippstadt Herrn Dr. Holzbach, den Oberarzt und Leiter der Suchtabteilungen LWL Lippstadt und Warstein, als Gastreferenten begrüßen. Im Rahmen eines gemeinsamen Gruppenabends, woran Angehörige sowie Betroffene gleichermaßen herzlichst geladen waren, referierte Herr Dr. Holzbach zunächst über Neuregelungen im Gesundheitswesen, namentlich um die neue Kostenstruktur bei Entgiftungsbehandlungen. Der zweite Teil bestand in einer umfangreichen Dokumentation zu dem kürzlich zugelassenen Medikament Nalmefen (Selincro®), was nachweislich die Trinkmenge senken soll.


Herr Dr. Holzbach betonte, dass die Krankenkassen durch die neue Kostenregelung gezielt gegen so genannte „Drehtürpatienten“ vorgehen würden. Hierbei handelt es sich um Betroffene, die innerhalb kurzer Zeit mehrere Entgiftungen in Anspruch nehmen. Zukünftig seien solche „Wiederholer“  für die Einrichtungen nicht mehr rentabel bzw. nicht mehr kostendeckend. Dies habe zur Folge, dass eine Begleitung über die körperliche Entgiftung hinaus, nicht mehr möglich und somit die Zeit für eine intensivere Zusammenarbeit in Hinblick auf eine dauerhafte Abstinenz nicht mehr da sei. Das kann aber letztendlich auch bedeuten, dass ein Patient bereits nach drei Tagen der Entgiftung wieder entlassen werden muss.


Der zweite Schwerpunkt des Abends hatte das neu zugelassene Medikament Nalmefen zum Inhalt. Dieses Medikament ist für diejenigen entwickelt worden, die zwar weiter Alkohol trinken wollen, aber eben in Maßen. Es handelt sich hierbei um eine Bedarfsmedikation. 2-3 Stunden vor dem geplanten Trinkereignis soll man das Medikament einnehmen. Für bereits abhängige Personen ist das Medikament nicht geeignet. Zumal Nalmefen über die Leber abgebaut wird und das bei alkoholkranken Menschen ohnehin oft strapazierte Organ zusätzlich belastet. Auch von Seiten Dr. Holzbach sollte Nalmefen nur an solche Personen verabreicht werden, bei denen frühzeitig ein Alkoholmissbrauch festzustellen ist und man die Person in Kombination mit einer psychosozialen (psychotherapeutischen) Begleitung zur Reflexion des eigenen Trinkverhaltens bringen könne.

Nalmefen "dämpft" den Rauschzustand. Will so verstanden werden: Die Person, die ansonsten eine größere Menge an Alkohol mehr oder weniger regelmäßig zu sich nimmt, wird durch die Einnahme des Mittels in den Zustand versetzt, auch mit einer kleineren Menge "zufrieden" zu sein. Die Einnahme des Medikamentes setzt voraus, dass die Person zu einem „kontrollierten“ Umgang mit Alkohol in der Lage ist. Abhängige mit Kontrollverlust sind das nun mal nicht.

Wir haben ausgiebig in der Gruppe über das Medikament Nalmefen gesprochen und auch darüber, wie wir uns zukünftig gegenüber Betroffenen positionieren, die das Medikament nehmen und sich unserer Gruppe anschließen wollen.

Es wurde deutlich, dass derart Hilfesuchende nicht mit unserer Vorstellung von „Hilfe zur Selbsthilfe“ konform gehen. Zudem widerspricht dies dem Grundsatz der gelebten Abstinenz, die unserer Satzung zugrunde liegt.

Und wir für uns haben eindeutig festgestellt:

Nalmefen ist keine Alternative für uns Betroffene, da es dem Ziel einer zufrieden gelebten Abstinenz widerspricht! Und allen, die mit der Einnahme liebäugeln sei es noch einmal gesagt: „Für Abhängige ist dieses Mittel völlig ungeeignet – letztendlich sogar lebensgefährlich!“

 B. B.  - BKE Lippstadt


 

Hilfe zur Selbsthilfe einmal mehr anders

Computerkurs beim BKE Lippstadt

 

Der überwiegende Teil der Menschen weltweit bedienen sich heutzutage eines Computers mit Internetanschluss. Zum einen weil es zumeist gar nicht mehr anders geht, zum anderen aber auch, weil  viele Dinge sich schneller und einfacher regeln lassen. Sei es, dass das Versenden von Mitteilungen und Benachrichtigungen über E-Mail - weil es weitaus schneller und komfortabler als den Weg über die Post ist oder denken wir an Informationsbeschaffung jeglicher Art über bspw. Google. Einen PC im heimischen Wohnzimmer zu haben, heißt aber noch lange nicht, dass man auch mit ihm umgehen kann. Wir denken dabei an den Spruch " Der Virus sitzt meistens vor dem PC". Da zwei  Mitglieder sich zuvor bereit erklärt hatten eine Schulung durchführen zu wollen und auch technisch  zu können,  startete die Lippstädter BKE Gruppe eine interne Abfrage, inwieweit ein Interesse an einer solchen Schulung bestand.

Recht schnell hatte sich eine Interessengruppe gemeldet. Unter der Leitung von B. und seinem Assistenten Günter wurde ein entsprechendes Ablaufprogramm entwickelt, dass die Vermittlung von Grundkenntnissen in den gängigen Anwendungen Office, E-Mail-Umgang und Internetbereich beinhaltete.

Am 01 Juli traf diese Gruppe sich zu einem reichhaltigen Frühstück bei Günter. Die PC und Laptops wurden verkabelt und internetmäßig angebunden. Dann ging es los.


PC-Schulung der Gruppenmitglieder

Mit Vereins-Beamer über Leinwand wurden die einzelnen Arbeits- und Vorgehensschritte durch B. erläutert. Kevin und Günter unterstützten die Lernwilligen mit wechselnder Einzelbetreuung.

 

Nicht ganz einfach, da die verschiedenen PC auch mit vier unterschiedlichen Windows-Versionen bestückt waren. Aber eins wurde schnell klar: Auch wenn die Arbeit sowohl für die Anwender als auch für die PC-User recht anstrengend war, der Spaß kam bei der ganzen Sache wahrlich nicht zu kurz. Mit einem Grillvergnügen, dass Birgit vorbereitet hatte, endete der erste Teil des Kursus gegen 17.00 Uhr.

Um einige Erfahrungen reicher traten die "Schüler" daraufhin den Heimweg an. Aber einig waren sich alle: Das war mal ein anderes Stück BKE Arbeit; ein anderer Weg der Hilfe zur Selbsthilfe durch Mitglieder im BKE, durch Verbundenheit in einer Gruppe. Bis demnächst beim Anschlusskursus. 


 

Vorstandsseminar des Ortsverein Lippstadt

 Motto: Verbesserung der Vereinsarbeit

 Vom Fr., 05.10.12 - So., 07.10.12 startete der Vorstand des BKE Lippstadt gemeinsam zu einem Vorstandsseminar nach Oberaula im Hessischen. Zu diesem Zweck hatte der Organsisator drei Häuser in einem ruhig gelegenen Ferienpark geordert. Das Leitthema des Seminars bestand darin, Konzepte hinsichtlich der Vereinsarbeit zu überprüfen und gegebenfalls neue zu erarbeiten, die eine erfolgreiche Arbeit innerhalb der Gruppen sicherstellen bzw. bewirken. Zwar kann die Lippstädter Gruppe, was die Mitgliederzahlen zur Zeit angeht, durchaus zufrieden sein, aber wie heißt es doch so schön: Wer rastet, der rostet.

Im Zentrum der zu beleuchtenden Themen stand:

Wie können Hilfesuchende unserer Suchtproblematik  - geraden die der mittleren und jüngeren Jahrgänge - in angemessener Weise auf die Selbsthilfegruppe des BKE angesprochen und zu einer dauerhaften Teilnahme in dieser angeregt werden ?

Wie kann ich ihnen, gerade im wichtigen Erstgespräch - unser Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“  - so über/ vermitteln, dass dieser es auch versteht und im Nachhinein verinnerlicht.

 

 


 

Entspannung und Spaß auf der Kegelbahn

Einmal mehr wurde zudem deutlich, wie wichtig die

Entsendung von Mitgliedern zu den Gruppenleiter– und Suchtkrankenhelferausbildungen im BKE ist. Im Zusammenhang steht natürlich damit die Anzahl der zur Verfügung stehenden zertifizierten Mitglieder, die die Ausrichtung eines qualifizierten, ansprechenden und interessanten Gruppenabends gewährleisten. Und damit der Verfasser nicht falsch verstanden wird:

 Selbstverständlich gestalten oftmals auch andere Mitglieder einen hervorragenden, themenorientierten Abend. Für Abwechslung sorgt aber ebenfalls immer wieder auch die Nutzung der zur Verfügung stehenden technischen Mittel. Der gesunde Mix macht es schließlich aus, einen Gruppenabend lebendig zu machen.

Unbestritten ist ebenfalls die Aufrechterhaltung der kontinuierlich durchgeführten Info-Abende in unseren beiden LWL-Kliniken Warstein und Eickelborn.

  

 

Wandern: Querfeldein über Stock und Stein

Der Vorschlag unseres Vorsitzenden, Peter Sauer , einen expliziten Ansprechpartner - gerade für die etwas jüngere Generation - anzubieten, fand die volle Zustimmung des Gesamtvorstandes. Diese Idee wurde direkt umgesetzt und mit unseren 34jährigen Jens Mähler wurde ein idealer Ansprechpartner gefunden. Er wird sich demnächst u.a. auf unserer Website entsprechend präsentieren.

Nun, neben all der anstehenden Themenflut sollte das Wochenende aber nicht ganz unmaßgeblich auch für ein wenig Spaß sorgen und dem weitergehenden Kennenlernen untereinander dienen. Denn gute Ergebnisse kommen in der Regel nur dort zustande, wo das Menschliche bzw. die zwischenmenschlichen Beziehungen auch stimmen. Die gemeinsame Vorbereitung des Frühstücks, die gemeinsame Einnahme der weiteren Mahlzeiten, eine ausgiebige Wanderung sowie ein Kegelabend rundeten ein zwar arbeitsreiches aber auch schönes und harmonisch verlaufendes Vorstandsseminar ab.

   Jahreshauptversammlung "Blaues Kreuz in der evangelischen Kirche", Ortsverein Lippstadt

 


 

Am Fr., 27.01.2012 fand im evangelischen Gemeindehaus in Lippstadt die Mitgliederversammlung des " Blauen Kreuz ev. Kirche (BKE)", Ortsverein Lippstadt statt. Das BKE engagiert sich seit über 100 Jahren ehrenamtlich  in der Suchtkrankenhilfe mit dem Schwerpunkt Alkohol.  Aber auch andere Suchtformen wie beispielsweise Medikamenten- oder  Internetabhängigkeit sowie z.B.  Erkrankung durch das Borderline-Syndrom. Auch im Ortsverein Lippstadt haben sich Menschen zusammen-geschlossen, die entweder selbst betroffen sind oder als Hilfesuchende suchtbelasteter Angehöriger  in diesem Selbsthilfe-System integriert sind. So  besteht seit etlichen Jahren auch eine reine Angehörigengruppe im BKE Lippstadt. Wie oft wissen gerade diese verzweifelten Menschen nicht, an wen sie sich mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten und auf ihrer Suche nach dauerhafter Hilfe nicht wissen, an wen sie sich wenden können.

Peter Sauer als 1. Vorsitzender begrüßte in seiner Ansprache die zahlreich erschienenen Mitglieder und Angehörigen sowie die Ehrengäste. Insbesondere bedankte er sich  aber auch bei der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Lippstadt, Frau Annette Bergschneider sowie  bei Pfarrer Thomas Hartmann von der evangelischen Kirchengemeinde für ihr Kommen.

Pfarrer Hartmann begrüßte ebenfalls die Anwesenden und sprach ein paar Worte zur Jahreslosung "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig"

Die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Bergschneider, die bereits auch an der Landesdelegierten-versammlung als geladener Gast teilgenommen hatte und Einblick in die intensive Arbeit des BKE Lippstadt hat, wartete mit einer netten, zum Motto passenden Anekdote auf und bekräftigte in ihrer Ansprache die wichtige Aufgabe, dem sich das BKE gewidmet hat.

Peter Sauer blickte im Anschluss auf ein äußerst erfolgreich vergangenes Jahr der Arbeit  des Ortvereins zurück. Die Angebote des Landesverbandes des NRW BKE zur zweckgebundenen Fort- und Weiterbildung wurden durch die Lippstädter Gruppe erstaunlich gut angenommen und genutzt. So entsendete er erneut gleich mehrere Mitglieder zu ein- bzw. zweijährigen Ausbildungsveran- staltungen, so dass die Gruppe inzwischen 15 Mitglieder mit Gruppenleiterqualifikation aufweist  und zukünftig mit drei  Mitgliedern, die als ehrenamtliche Suchtkrankenhelfer ausgebildet sind, arbeiten kann. Auf der im Oktober 2011 in Langeneicke stattgefundenen Landesdelegiertenversammlung wurde zudem ein Mitglied in den Landesvorstand des BKE NRW gewählt.

Ebenso wurden im Rahmen eines bestehenden Netzwerkes  im regelmäßigen Turnus die LWL Einrichtungen Lippstadt-Benninghausen und Warstein aufgesucht, um Menschen, die sich aktuell in einer Therapie befinden, den Weg in eine Selbsthilfegruppe aufzuzeigen und diesen letztendlich anzuraten, sich ihr anzuschließen, um dort ihren gefassten Entschluss einer zukünftigen Abstinenz in die Tat umzusetzen, zu erleichtern bzw. zu stärken. Desgleichen wurde die Arbeit im genannten Netzwerk mit der Diakonie und dem evangelischen Krankenhaus Lippstadt fortgesetzt sowie weitere eintägige Fortbildungsveranstaltungen des BKE NRW besucht.

Aber auch die gemeinsam durchgeführten Freizeitaktivitäten, wie Winterwanderung, Grillabende, Weihnachtsfeier und eine Wochenendfahrt an die Ostsee, pp. waren nicht zu kurz gekommen und bekundeten den Zusammenhalt der Gruppe.

Nach diesem  Bericht über die Jahresaktivitäten folgte die Verlesung des Kassenberichtes und auf Vorschlag der Kassenprüfer die Entlastung des Geschäftsführers/Kassierers. 

Auf eigenen Wunsch schieden nach langjähriger, verdienstvoller Vorstandsarbeit zwei Mitglieder aus. Die für die Neubesetzung vorgeschlagenen Mitglieder wurden ohne Gegenstimme und Enthaltung sowie nach deren Wahlannahme in den Vorstand gewählt.

Im Anschluss standen der Geschäftsführer/Kassierer, die Vorsitzende der Angehörigengruppe sowie die Schriftführerin zur Wiederwahl an. Auch diese wurden einstimmig wieder gewählt; ebenso wie die Position eines Kassenprüfers satzungsgemäß neu besetzt wurde.

Es wurden keine neuen Anträge gestellt. Unter Punkt "Verschiedenes" wurden die im Jahr 2012 vorgesehenen Aktivitäten nochmals vorgestellt.

Mit Applaus wurden drei langjährige, engagierte Mitglieder für ihre 15jährige Zugehörigkeit zum BKE Lippstadt mit einer Urkunde geehrt und so konnte der 1. Vorsitzende eine harmonisch verlaufende Jahreshaupt- versammlung  2012 zufrieden abschließen.

Nützliche Informationen speziell zum BKE Lippstadt und auf weitere angeschlossene Institutionen können auf der Homepage des BKE Lippstadt unter www.blaueskreuz-lippstadt.de/ erlangt werden.

 

Weihnachtsfeier 2011

Am Sa. 17.12.2011 fand im Bürgerhaus von Schmerlecke unsere diesjährige Weihnachtsfeier statt. Unser lieber Andreas hatte erneut für die Räumlichkeiten gesorgt.
Am Tag zuvor hatte er und fleißige Helfer unserer Gruppe dafür gesorgt, dass die Halle entsprechend festlich hergerichtet war. Wieder einmal fanden sich zur Feier
rund 80 Betroffene, Angehörige und Kinder in der Halle ein.

Nach der Ansprache unseres Vorsitzenden Peter führten unsere äußerst talentierten Schauspielerinnen Petra, Lydia, Ulla, Birgit,Vera und Helga ein Theaterstück unter dem Motto "Telefonat mit einem Engel" auf. Das Stück endete mit großem Beifall der Zuschauer. Nicht ganz unerwartet klopfte im Anschluss der Nikolaus an die Tür, der die anwesenden Kinder bescherte. Obwohl auch gewisse Dinge angemahnt wurden, sparte er auf der anderen Seite nicht mit Lob. Denn offensichtlich hatten sich nur brave Kinder untern den Anwesenden befunden. Aber auch Betroffene und Angehörige, die sich während des vergangenen Jahres durch ihre Arbeit in der Gruppe hervor getan hatten, wurden vom Nikolaus nach vorne gerufen und anerkennend hervorgehoben. Insbesondere Edith und Volker wurden für ihre langjährige zuverlässige Arbeit in den LWL Kliniken gelobt. Aber ebenso wurde Lydia, Werner, Norbert und unserem Ehrenvorsitzenden Helmut  für ihre Arbeit der Dank ausgesprochen.

Nach dem der Nikolaus sich verabschiedet hatte, fand das gemütliche beisammensein bei Kaffe und Kuchen seinen Ausklang.

 



 

 

 

 

 

Landesdelegiertenversammlung des BKE in Geseke



Selbsthilfe für Suchtkranke, Suchtgefährdete und Angehörige

Lippstadt, 08.10.2011. Der NRW Landesvorstand des Blauen Kreuzes in der Ev. Kirche (BKE) traf sich in diesem Jahr mit den Vorsitzenden und Vertretern der Ortsvereine zur Landesdelegiertenversammlung im Landgasthof Meyer-Langeneicke in Geseke. Der ausrichtende BKE-Ortsverein Lippstadt war mit vielen fleißigen Helfern auf die rund 90 Besucher hervorragend vorbereitet.

Günter Grimm, Dorsten, Vorsitzender des Landesverbandes, begrüßte die Ehrengäste und 73 stimmberechtigte Delegierte sowie weitere Mitglieder aus den Ortsvereinen von Ostwestfalen bis zum Rheinland.

Einige Ehrengäste richteten nach der kurzen Andacht und Besinnung von Pfarrer Hartmann (Ev. Kirche Lippstadt) Grußworte an die Versammlung: Lippstadts stellv. Bürgermeisterin Annette Bergschneider, Franz Krane und Wolfgang Kowoll von der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Lippstadt sowie Ralf Seiler, Geschäftsbereichsleiter „Soziales und Integration“ mit dem Fachbereich Sucht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Sie alle  wiesen auf die Bedeutung von ehrenamtlichen Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und Suchtgefährdete und deren Angehörige hin.

Es folgten Jahresbericht und Berichte über die Verbandsarbeit, der Landesgeschäftsstelle und über die Planungen des Landesverbandes sowie des BKE-Bundesverbandes, Kassenbericht 2010  mit Entlastung des Vorstandes und Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2012.   

Hervorzuheben sind die Aktivitäten zur Aus- und Fortbildung des BKE Landesverbandes, wie Suchtkrankenhelfer-Ausbildung mit dem Modul „Betriebliche Suchtkrankenhilfe“, Gruppenleiter-Schulung, Führungskräfteseminar, Ausbildung zu Sucht-Präventionskräften (Schule + Sucht), Stressfrei-Seminar, Glaubens-Seminar und Männer-Seminar sowie die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Arbeit des Blauen Kreuzes (Projekt JULITI).

Das Projekt UPDATE befasst sich unter dem Motto „nicht nur blau, sondern bunt“ auch mit anderen Suchtmitteln und Suchtformen als Alkohol.

Im finanziellen Bereich werden besondere Anstrengungen auf den Landesverband des Blauen Kreuzes zukommen: Das verbandseigene Haus in Bochum, das die Landesgeschäftsstelle mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern beherbergt, ist in hohem Maße renovierungsbedürftig. Das BKE NRW ist dabei auch auf private Spenden angewiesen.

Die anstehenden Wahlen nahmen in Lippstadt mehr Raum ein als üblicherweise. Nachdem der Landesvorsitzende Günter Grimm und dessen Stellvertreterin, Biggi Sterzer (Bochum), ihren Rücktritt erklärten, da sie kürzlich auf der Bundesdelegiertenversammlung zum Vorsitzenden bzw. zur Schatzmeisterin des BKE Bundesverbandes gewählt wurden, wurden umfangreiche Neuwahlen notwendig:

Karl-Hermann Vagt (Brackwede, bisher Schatzmeister) nahm die Wahl zum Vorsitzenden im BKE NRW an. Als stellv. Vorsitzender wurde Hans-Ulrich Funk (Wesel, bisher Beisitzer) gewählt. Die Position des Schatzmeisters nahm Lothar Peitzmann (Hagedorn, bisher Beisitzer) ein.

Die frei gewordenen Beisitzer-Funktionen wurden durch folgende BKE-Mitglieder besetzt: Hannelore Leßmann (Gelsenkirchen), Iris Koll (Herten) und Günter Kühn (Lippstadt).

Zur erfolgreichen Wiederwahl stellten sich Manuela Nibius (Gelsenkirchen-Haverkamp) als Schriftführererin sowie Dieter Bolte (Stemwede) und Dieter Kirchfeld (Recklinghausen) als Beisitzer.

Zum Schluss der Wahlrunde wurden drei Kassenprüfer gewählt: Michael Vorländer (Wiehl), Jürgen Leskien (Marl) und Albert Corbach (Herten-Westerholt).

Unter dankbarem Applaus für jahrelange Arbeit im Vorstand des BKE NRW wurden Günter Grimm und Biggi Sterzer von der Versammlung mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Weitere Informationen, Jahresbericht des Landesverbandes und zu der beispielhaften Aus- und Fortbildung des BKE, zu Seminaren und Tagungen, die auch von Nicht-Mitgliedern des BKE besucht werden können, sind dem Internet zu entnehmen unter  www.blaues-kreuz-nrw.de




(Namen von links nach rechts)

 

Wichtige Funktionsträger auf der BKE LDV in Lippstadt

Günter Grimm (Vorsitzender des BKE-Bundesverbandes), Karl-Hermann Vagt (frisch gewählter Vorsitzender des BKE-Landesverbandes NRW), Pfarrer Hartmann (Ev. Kirche Lippstadt), Annette Bergschneider (Stellv. Bürgermeisterin Lippstadt), Peter Sauer (1. Vorsitzender BKE Ortsverein Lippstadt), Walter Beier (Bergkamen, Ehrenvorsitzender des BKE NRW)



(Namen von links nach rechts)

 

Der BKE Landesvorstand NRW 2011-2012

Walter Beier (Ehrenvorsitzender), Manuela Nibius  (Schriftführerin), Hannelore Leßmann, Dieter Bolte, Arno Verhoeven, Henny Schallenberg, Karl-Hermann Vagt (1. Vorsitzender), Hans Ulrich Funk (2. Vorsitzender), Günter Kühn, Iris Koll, Ewald Decker. Nicht auf dem Foto: Lothar Peitzmann (Schatzmeister), Dieter Kirchfeld

 

 


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Jahresseminar 2011 in Boltenhagen 

 

Die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe "Blaues Kreuz Lippstadt" in Boltenhagen

 


Vom Fr., 23.09.11 bis So., 25.09.2011 führte das "Blaue Kreuz Lippstadt" ihr diesjähriges

Jahresseminar durch. Als Durchführungsort  war  diesmal  das "Evangelische Famlienferiendorf"

in Boltenhagen/Mecklenburg Vorpommern gewählt worden.

Die Gruppe reiste mit ca.50 Betroffenen und deren Angehörigen zu diesem idyllisch gelegenen

Örtchen an der Ostsee an und wurde mit traumhaften Wetter am gesamten Wochenende belohnt.

Das Blaue Kreuz ist eine Selbsthilfegruppe mit Schwerpunkt "Alkoholproblematik". Themen  des

Seminars waren in diesem Jahr die "Rückfallgefahren/ Vorbotenerkennung sowie Möglichkeiten der

Rückfallverhinderung "

Neben der sicherlich auch harten Seminararbeit genossen die Teilnehmer aber ebenso die

vorhandene Freizeit, um die Gegebenheiten in und rund um Boltenhagen kennen zu lernen.

 

 

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Leiter der Suchtabteilung des LWL Warstein zu Besuch beim Blauen Kreuz Lippstadt

 


                                                    - Lydia - Ortsgruppe Blaues Kreuz Lippstadt -
                                                       überreicht Dr. Holzbach ein Dankeschön

 

Für Mo., den 11.04.2011 hatte die Ortsgruppe Blaues Kreuz Lippstadt den Leiter der Suchtabteilung des LWL Warstein, Dr. Holzbach, zum gemeinsamen Gruppenabend eingeladen. Das Thema seines rund 2 Stunden dauernden Referats  lautete:

 

"Neue Wege - Ambulante Entgiftung -"

 Zu diesem Thema des uns noch bis dahin unbekannten und neuen Verfahren waren sowohl die Betroffenen als  auch die  Angehörigen eingeladen.                                       

 Dennoch waren wir erstaunt, dass knapp 50 Teilnehmer dem Abend beiwohnten. Schnell wurde durch Dr.  Holzbach deutlich, dass  der Weg der ambulanten Entgiftung, der im Übrigen erst vor kurzem gestartet wurde,  an eng vorliegende medizinische Kriterien und individuelle Vorgaben gebunden ist.

 Jedenfalls war das Interesse groß und viele Fragen seitens unserer Mitglieder musste Dr. Holzbach beantworten,  der dies auch selbstverständlich und gerne tat. Der Abend ging mit seinen zwei Stunden sehr schnell vorüber,  aber Dr. Holzbach  sicherte wohl auch aufgrund der regen Beteiligung zu,  auf Wunsch erneut "vorbei zu  schauen". Der eingeladene Vertreter der lokalen Presse sorgte  dann dafür, dass mit einem entsprechenden  Pressebericht auch die Bevölkerung von diesem informativen und gelungenen Abend erfuhr.

 
 
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Aktuelle Termine  
  17.12.16 Weihnachtsfeier um 15.00 Uhr in Schmerlecke im Bürgerzentrum

19.12.16 Gemeinsamer Abend -Angehörige und Betroffene im Niemöllerhaus

Aufräumaktion in den Gruppenräumen in der letzten Dezemberwoche.

27.01.16 Mitgliederversammlung um 20.00 Uhr im Niemöllerhaus

04.03.17 Winterwanderung

13.04.17 Gemeinsamer Gruppen-Abend im Niemöllerhaus
 
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